Während
viele
Kommunen über ihre Finanzmisere klagen, klingeln in
Krailling bei München die Kassen – dank des
innerhalb weniger Jahre
aufgebauten Gewerbegebiets „KIM“. Das junge
Unternehmenszentrum hat
sich zu einem wichtigen Standortfaktor entwickelt, den Nutzen haben
alle Bürger.
Die Unterschiede zwischen
kommunalen Behörden hat Rainhard Kellnberger zur
Genüge kennen gelernt.
Eine Baugenehmigung seines Unternehmens in der Stadt München
hat einmal
zwei Jahre gedauert, erzählt der
Geschäftsführer der InnoLas
Lasersysteme GmbH in Krailling südlich von München.
Ganz anders in den
USA, wo InnoLas ebenfalls über einen Standort
verfügt: Dort
entschuldigte sich der Sachbearbeiter fast, als er mitteilte, dass wohl
mit einer Genehmigungszeit von drei Wochen gerechnet werden
müsse –
nicht ohne hinzuzufügen, dass er in dieser Zeit schon mit dem
Bau
beginnen könne. Aber eine solche Schnelligkeit ist kein
amerikanischer
Geheimakt: So etwas gibt es auch in Bayern.
„Krailling“, sagt
Kellnberger sichtlich beeindruckt, „hat gegenüber
den USA keinen
Nachteil.“
Der Abbau bürokratischer
Hürden ist nur eine der vielen Besonderheiten in der
„Kraillinger
Innovations-Meile“. Laserspezialist InnoLas ist eines von
fast 130
Unternehmen, die sich in „der KIM“ - so die fast
schon liebevoll
klingende Abkürzung – angesiedelt haben. Das vor
knapp einem Jahrzehnt
auf einem ehemaligen Kasernengelände gegründete
Gewerbegebiet zeigt,
was die wirtschaftsfreundliche Haltung einer Kommune innerhalb kurzer
Zeit bewirken kann – nicht nur im wirtschaftlichen
Standortvergleich
national und international. „Dank KIM schuldenfrei“
– „KIM lässt die
Kraillinger Kassen klingeln“ –
„Gewerbegebiet rettete Haushalt“: Solche
Schlagzeilen häufen sich in der Lokalpresse. Die Gemeinde,
früher weit
gehend ein Wohngebiet, und ihre Bürger profitieren in
vielfältiger
Hinsicht. Mithilfe erheblich gestiegener Gewerbesteuereinnahmen wurden
soziale und sportliche Einrichtungen geschaffen, das kulturelle Angebot
kräftig ausgeweitet und ökologische
Maßnahmen getroffen. Für Peter
Driessen, den stellvertretenden Hauptgeschäftsführer
der IHK für
München und Oberbayern, ist die KIM „eine
Musterlösung“, wie vorhandene
Flächen erschlossen werden können: „Das
kann man mit Kasernenflächen
genauso machen wie mit Industriebrachen und anderen
Gebieten.“
Im Herbst 1997 war in der
KIM der erste Spatenstich, vier Jahre später war alles belegt.
Als
Vater dieser erstaunlichen Dynamik gilt Dieter Hager. Der Kraillinger
Bürgermeister, der im August 65 Jahre alt geworden ist,
erkannte
schnell die Chance, als sich die Bundeswehr seinerzeit aus Krailling
zurückzog. Unter Führung des CSU-Politikers erwarb
die Gemeinde das
Gelände noch im selben Jahr zu günstigen Konditionen
– und das, obwohl
ihm heftiger Gegenwind ins Gesicht schlug. An „massive
Gegenwehr der
Opposition“ erinnert man sich bei der Ruhdorfer
Rohrleitungsbau GmbH,
die seit dem Jahr 2000 in der KIM vertreten ist. Schließlich
kam es zum
Bürgerentscheid. Und der ging zugunsten des ehrgeizigen
Projekts aus.
Mit dem Vertrauen der
Mehrheit seiner Bürger im Rücken packte der einstige
Polizist Hager die
Dinge sofort mit großem persönlichen Engagement an.
Er schaute sich in
der Umgebung – vor allem im Würmtal – um
und sprach gezielt solche
Unternehmen an, die in ihren Regionen keine ausreichenden
Erweiterungsflächen fanden. Mit einem guten Argument: Die
günstigen
Konditionen, die die Gemeinde beim Kauf des Geländes erhalten
hatte,
gab er weit gehend an die Investoren weiter. Als er zum Beispiel
hörte,
dass die Firma EOS in der Nachbargemeinde Planegg mit
Bauwünschen
Schwierigkeiten hatte, rief er den Gründer und
Geschäftsführer Hans
Langer an. Heute ist EOS eines der Vorzeigeunternehmen der KIM. Der
erste Mieter auf dem Gewerbegebiet aber war Christoph Rösch
mit seinem
Unternehmen HS Products, heute als HS Genion eine Tochtergesellschaft
des Automobilzulieferers Webasto AG in Stockdorf. Neben Hager ist
Rösch
so etwas wie der Mentor des Gebiets gewor-den. Er ist auch Vorsitzender
eines Vereins „KIM e.V.“, dem inzwischen viele der
Unternehmen
angehören. Bei Zusammenkünften, an denen auch der
Bürgermeister gern
teilnimmt, gibt es aktuelle Informationen, Erfahrungen werden
ausgetauscht, Probleme diskutiert. Einige ansässige Firmen
engagieren
sich beim Winterdienst, die Müllentsorgung ist zum Teil privat
organisiert worden, über ein umweltfreundliches
Biomasse-Heizkraftwerk
wird eine gemeinschaftliche Fernwärmeversorgung betrieben
– die
weltweit erste Anlage, die auch einen Stirling-Motor zur Stromerzeugung
enthält. Die Unternehmen gewähren sich untereinander
auch manche
Vorzüge. Gegenseitige Aufträge werden mehr und mehr
üblich. „Es ist
Gold wert, wenn die Zulieferbetriebe in der Nähe
sind“, sagt
InnoLas-Geschäftsführer Kellnberger. „Ist
einmal irgend etwas zu
klären“, erzählt er, „dann gehe
ich auf dem Weg zur Kantine zu der
betreffenden Firma, bespreche es – und am Nachmittag ist die
Sache oft
schon erledigt.“ Als Informationsmedium etabliert sich mehr
und mehr
die Internet-Homepage der KIM. Sie wird kostenlos von der auf dem
Gelände ansässigen WSW Software GmbH gestaltet, einem
aus dem
Automobilzulieferer Webasto AG hervorgegangenen Spezialisten
für die
Unterstützung logistischer Prozesse. „Die Community
unter den
Unternehmen funktioniert gut“, urteilt
WSW-Geschäftsführer Rainer Dietz
zufrieden.
Besucher zeigen sich
erstaunt darüber, was sich innerhalb von acht, neun Jahren auf
dem
ehemaligen Kasernengelände getan hat. Umgeben vom ausgedehnten
Waldgebiet Kreuzlinger Forst entfaltet sich pulsierendes
wirtschaftliches Leben in auffälliger Eintracht mit der Natur.
Die
Mischung aus reger Betriebsamkeit und ländlicher
Atmosphäre prägt die
Stimmung entlang der Straßenzüge, die
große Namen tragen: Robert
Stirling-Ring, Justus-von-Liebig-Ring, Konrad-Zuse-Bogen. Ein
Verkehrsleitsystem erleichtert Besuchern schnelle Orientierung, zu den
gängigen Zeiten verkehren Busse zum Kraillinger Bahnhof, mit
denen die
S-Bahn im 20-Minuten-Takt
erreicht werden kann. Der eine oder andere Unternehmer wünscht
sich
eine bessere Nahverkehrsregelung vor allem für die
Abendstunden, wenn
mal länger gearbeitet werden muss. „Es gibt immer
Leute, die noch mehr
fordern“, sagt Hager dazu.
Die Kraillinger ID Design
Agentur von Ansgar Brossardt entwickelte auf Hagers Bitten den
eingängigen Namen „KIM“, der
längst zum Markenzeichen geworden ist.
„Das ist auch international transportierbar“, sagt
Rösch mit einem
Seitenblick auf die umständlichen Bezeichnungen mancher
anderer
Gewerbegebiete. Die Mitarbeiterzahl der knapp 130 Unternehmen summiert
sich inzwischen auf annähernd 1400 Personen. Ganz
unbürokratisch werden
oft Stellen vergeben: Man kennt sich, vieles läuft
über persönliche
Gespräche. „Da funktioniert Arbeitsvermittlung im
Kleinen“, sagt der
Bürgermeister.
Den Protagonisten der Idee
ging es von vornherein darum, ein besonderes Konzept aufzubauen, nicht
einfach einen weiteren Technologiepark. Ein sinnvolles Netzwerk sollte
entstehen, nicht ein bunt zusammengewürfeltes Sammelsurium und
nur ja
keine Monostruktur. Manche Anfrage wurde deshalb abgelehnt. Ein
umfangreiches Angebotsspektrum hat sich so ergeben. Firmen mit
internationalem Renommee sind in der KIM aktiv, sogar einige
Weltmarktführer in ihren jeweiligen Zweigen, etwa das 100
Jahre alte
Unternehmen Kaspar Walter GmbH & Co. KG, Teil einer Gruppe zur
vollautomatischen Herstellung von Tiefdruckzylindern für die
Illustrations-, Dekor- und Verpackungsdruckindustrie mit zusammen 300
Mitarbeitern. Die Messring Systembau MSG GmbH verkauft
weltweit
Crashanlagen für die Automobilindustrie. HS Genion, von
Christoph Rösch
vor 26 Jahren zusammen mit zwei Partnern gegründet, ist ein
gefragter
Spezialist für bewegliche Teile am Fahrzeug, dessen
Kundenliste sich
wie ein Who’s Who der Autoindustrie liest. Für den
Chrysler Crossfire
hat HS Genion bewegliche Spoiler entwickelt, für den Porsche
Carrera GT
eine magnesiumtiefgezogene Mittelkonsole mit komplexen
Schaltereinheiten, für Rolls Royce einen Versenkmechanismus,
der die
Kühlerfigur Emily vor Diebstahl bewahrt. EOS hat sich mit so
genannten
Laser-Sintern für die flexible Herstellung von Produkten,
Modellen oder
Werkzeugen direkt aus elektronischen Daten einen Namen gemacht.
Hörgeräte, Zahnersatz, Implantate, Sonnenbrillen,
Fußballschuhe, Lampen
und Handtaschen werden bereits mit solchen
„Fabber-Anlagen“
angefertigt. Hightech-Unternehmen bilden einen Schwerpunkt der KIM,
doch auch traditionelle Handwerksbetriebe, vom Schreiner bis zum
Autolackierer, gehören dazu. Auf Großindustrie und
Filialketten wurde
bewusst verzichtet.
„Das einzige Relikt der
früheren Kaserne“, so Hager, ist das
frühere Offizierscasino – heute
als Kantine und Cafeteria „Mahlzeit“ allseits
beliebt. Die Gemeinde,
der das Gebäude gehört, hat sich für diese
Einrichtung stark gemacht
und auch finanziell engagiert. Als das Gewerbegebiet entstand,
fungierte das nüchterne, hallenartige Haus als Baukantine.
Seit Mitte
2005 betreibt der Gastronom Stefan Feneberg, in Herrsching am Ammersee
seit langem für das Szenelokal „Feni“
bekannt, die Restauration.
„Kritiker bezweifelten, dass dies eine gemeindliche Aufgabe
ist“,
gesteht der Bürgermeister. Aber er sieht es als Beitrag der
Kommune zur
Grundversorgung. Die Einrichtung des Gebäudes, das nach
Fenebergs
Erinnerung früher „den Charme einer
Gefängniszelle“ hatte, strahlt
heute eine für ein Betriebsrestaurant fast
ungewöhnliche Gemütlichkeit
aus. Über der Theke ein Dach aus runden Ziegeln, massive
Holzbalken,
rustikale Stühle, die aus einem Kempinski-Hotel stammen.
Feneberg hat
sie im Internet ersteigert. Mit der Entscheidung zeigt sich Hager
hochzufrieden, denn der Speiseraum ist zum Kommunikationszentrum
geworden. Gastronom Feneberg gibt sich unterdessen weiter expansiv: Er
beliefert neben seinen Tätigkeiten in Herrsching und Krailling
mehr und
mehr Schulen und Kindergärten im Süden von
München mit
„bio-zertifizierten“ Mahlzeiten, die in der KIM
angefertigt
werden.
Das rasche Wachstum hat
allerdings seine Folgen. In etlichen Unternehmen wird die Parkplatznot
beklagt, auch der zunehmende Lieferverkehr sorgt für Probleme.
Gelegentlich werden freie Gewerbeflächen angeboten, doch das
ist eher
selten. Erweiterungsmöglichkeiten werden ständig
gesucht, immer wieder
zeigen auch weitere Unternehmen Interesse an der KIM. Hier und dort
wird noch dazu gebaut, doch der zur Verfügung stehende Platz
ist weit
gehend besetzt. Bisher wurden noch immer Lösungen gefunden.
Inzwischen
ist man an einem Punkt angelangt, der eine Ausdehnung des
Gewerbegebiets erfordern würde. Hoffnungen auf neue
Flächen werden
damit verbunden, dass die Bundeswehr für ein riesiges
benachbartes
Tanklager eine Bedarfsprüfung eingeleitet hat. Bei der IVG
Immobilien
AG, die das Lager technisch betreut, hält man eine
Schließung zwar für
unwahrscheinlich, wie Pressesprecher Peter Müller sagt:
„Die Tanklager
sind voll funktionsfähig und die Nachfrage nach Lagern ist
zurzeit sehr
groß.“ Doch die laufenden Untersuchungen
fördern neue Überlegungen.
„Die Kommunalpolitik muss im Startloch sitzen“,
sagt Hager.
Bis heute fühlt sich der
Kraillinger Altbürgermeister den Firmen verpflichtet.
„Er steht uns mit
Rat und Tat zur Seite“, bestätigt WSW-Chef Dietz.
Immer wieder schaut
Hager mal vorbei, erzählt Max Rid,
geschäftsführender Gesellschafter
von Kaspar Walter: „Auch wenn es keinen besonderen Anlass
gibt.“
Zwischen Unternehmern und Rathauschef hat sich offenkundig ein
Vertrauensverhältnis entwickelt.
InnoLas-Geschäftsführer Kellnberger
nennt den Bürgermeister einen Freund der Firma: „Man
fühlt sich gut
umsorgt hier.“ Hager spricht von der
„KIM-Familie“. Folgerichtig spielt
auch die Vereinbarung von Familie und Arbeitswelt in allen
Überlegungen
eine wichtige Rolle. Gemeinsam bemühen sich Unternehmen
über den KIM
e.V. und Gemeinde um entsprechende Konzepte, von Möglichkeiten
der
Kinderbetreuung bis zur Erleichterung des Wiedereinstiegs in den Beruf.
Hager traut seinen „Schützlingen“ im
Gewerbegebiet noch viel zu.
„Freunde, auf zu neuen Ufern!“, will er ihnen
manchmal zurufen. Er ist
sich sicher. „Wer sich frühzeitig neue
Geschäftsfelder erschließt, ist
auf der sicheren Seite.“ Wenn dies in Partnerschaften, mit
gegenseitiger Befruchtung der Firmen, geschieht – umso
besser.
Vielleicht führt eines der jüngeren Beispiele gar
manches kleinere
Unternehmen in den Weltraum. Rösch gehört zu den
Gründungsmitgliedern
des neuen Vereins „bavAIRia e.V.“ in
Weßling, der unter bayerischen
Unternehmen der Luft- und Raumfahrtindustrie großes Interesse
findet.
Rösch ist sich sicher, dass nur ein wenig Mut und
Ideenreichtum dazu
gehören, um in diesem lukrativen Geschäft dabei zu
sein: „Ich bin
überzeugt, dass ein Schreiner genauso bei Galileo mitmachen
kann wie
ein Hightech-Unternehmen – und wenn es nur die Verpackungen
von Geräten
sind.“
Lorenz Goslich
Interview mit Kraillings
Altbürgermeister Dieter Hager
Gewerbesteueraufkommen verfünffacht
Kraillings Altbürgermeister Dieter
Hager
über die Vorteile einer
wirtschaftsfreundlichen Grundhaltung
IHK-Magazin: Sie
sind
auffallend wirtschaftsfreundlich. Warum?
Hager:
Ich habe immer versucht, Kollegen von der Notwendigkeit einer
wirtschaftsfreundlichen Haltung zu überzeugen und ihnen klar
zu machen,
welche Möglichkeiten sich dadurch für Gemeinden
bieten. Eine Gemeinde
ist auf der sicheren Seite, wenn sie auf zwei Standbeinen steht, also
sich nicht nur auf die herkömmlichen Steuerarten, das
Steueraufkommen
über Lohn- und Einkommensteuer, verlässt. Wenn man
zusätzlich die
Gewerbesteuer heranziehen kann, führt dies zu einer sehr viel
breiteren
Basis.
IHK-Magazin: Was
hat die
Gemeinde vom Gewerbegebiet KIM?
Hager:
Die KIM hat für Krailling zu einer Verfünffachung des
Gewerbesteueraufkommens geführt. Die Zuwachsraten sind
jährlich
zweistellig. Die Gemeinde hat einen wesentlich breiteren
Handlungsspielraum erhalten, weil sie über mehr Geld
verfügt. Seit es
die KIM gibt, machen wir deutlich mehr.
IHK-Magazin: Zum
Beispiel?
Hager:
Wir konnten zum Beispiel zwei Millionen Euro für ein
Sportgelände mit
einem Hallenneubau investieren. Wir haben mit diesen Einnahmen
außerdem
20 Hektar Wald dazugekauft. Es handelt sich um einen ehemaligen
Übungsplatz. Das ist ein artenreiches Gelände, das
von den
Naturschützern geschätzt wird und das wir in dieser
Form erhalten
wollen. Auch auf kulturellem Gebiet profitiert die Gemeinde. So leisten
wir uns nennenswerte Ausgaben von der Musik über die
Volkshochschule
bis zu Events wie dem Kraillinger Kult-Art-Festival. So etwas
wäre uns
sonst nicht möglich. Wir haben schließlich eine
umfassende
Kinderbetreuung aufgebaut. Das war nur möglich, weil wir dank
der
Gewerbesteuereinnahmen mithilfe der KIM über entsprechende
finanzielle
Mittel verfügten. Wir haben zwei neue Kindergärten
gebaut, derzeit
bauen wir darüber hinaus zwei Krippen. Dafür haben
wir Millionen
investiert. Das führt auch dazu, dass junge Leute
einigermaßen
gesichert Familien gründen konnten.
IHK-Magazin: Als
Sie
das Gewerbegebiet planten, gab es auch viel Widerstand. Was ist daraus
geworden?
Hager:
Nicht wenige der damaligen Gegner sagen heute: Wir haben uns
getäuscht.
Auch Leute aus der Wirtschaft waren übrigens seinerzeit zum
Teil
anderer Meinung. Allerdings sind im Gemeinderat auch heute noch einige
wenige dagegen. Die Vorteile nehmen aber alle gern mit.
Das Interview führte
Lorenz
Goslich
aus "Wirtschaft - Das IHK-Magazin
1/2007"